Voll-Zeit Studieninhalte, Curriculum & Studienabschlüsse

Voll-Zeit Studieninhalte, Curriculum & Studienabschlüsse

Die filmacademy stellt hohe Ansprüche an sich und Ihre Studierenden.

Sie gewährleistet im Studium sowohl Kompaktheit und Orientierungssicherheit in ihren Studienprogrammen als auch schöpferischen Freiraum.

Dies geschieht in Anerkenntnis der Tatsache, dass die dem Studium gewidmete Lebenszeit und die Kapazitäten der filmacademy knapp bemessen sind, dass aber ein Studium zur Entwicklung von Persönlichkeiten beitragen muss, die ohne Anleitung und Weisung selbstverantwortlich und schöpferisch handeln sollen. Die filmacademy strebt Exzellenz von Lehre und Studium an.

1.
STUDIENJAHR

Der „Basic“ Unterricht stellt grundlegende schauspielerische Werkzeuge zur Verfügung, die ein inspiriertes und lebendiges Arbeiten auf der Bühne ermöglichen. Er widmet sich den folgenden Fragen: „Wie kann ich meine Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Konzentration schulen und trainieren?“ - „Was ist ein Impuls und woher kommt er?“ - „Wie kann ich eine innere Handlung körperlich ausdrücken?“ - „Was ist eine Situation?“ - „Welche Wirkung hat meine Position im Raum?“ - „Was bedeutet Status?“ - „Wie bleibt mein Spiel mit dem Partner lebendig?“ - „Was bedeutet Haltung und wie spiele ich das?“ - „Wie kann ich eine Beziehung zu Menschen oder Objekten erzählen, und das ganz ohne Text?“ - „Was ist der Unterschied zwischen Handlung und Tätigkeit?“ - „Wie wird mein Spiel konkret?“ - „Was bremst mich und was bringt mich weiter?“ - „Und wozu brauche ich Imagination und Phantasie?“ Ziel des Unterrichts ist das bewusste Erforschen schauspielerischer Mittel, das Erkennen nützlicher Grundsätze und eine aktive Anwendung dieser Werkzeuge.

Die Studierenden lernen das Wesen der Schauspielkunst kennen. Sie entdecken sich selbst als Medium, in dem sich später die Rolle als ganzheitlicher Mensch widerspiegeln kann. Das Erspüren, Wiederentdecken und Erfahren von sensorischem und emotionalem Empfinden und motorischen Mechanismen gehören zur Grundlage. Die Fantasiewelt und die Visualisierungsprozesse werden erweitert. Gleichzeitig wird die Lust an der Beobachtung und dem Nachahmen menschlichen Verhaltens und Handelns und das Interesse für philosophische, psychologische und soziale Zusammenhänge geweckt. Die Studierenden sollen ferner in die Lage versetzt werden, die Freude am Spielen zu entwickeln, Hemmungen zu lösen, persönliche Mittel des Spiels zu entdecken, sich auf Spielverläufe zu konzentrieren sowie das Wechselspiel „Aktion-Reaktion“ zu verstehen und praktisch umzusetzen bzw.die Sensomotorik zu schärfen.

In den ersten 12 Wochen erhält jeder Studierende zusätzlich EZU(Einzelunterricht) in Rollen und Szenenarbeit. Mit dieser Intensivierung kann auf die persönlichen und individuellen Bedürfnisse jedes Studierenden besonders eingegangen werden.

The main educational objective is to develop the students' abilities to demonstrate collaboration with their fellow actors as an ensemble by illustrating awareness of their own and their character's status and therefore demonstrate the ability to make authentic choices connecting to emotional and physical motivation in acting. Herefore we will be using method acting techniques developed by teachers such as Meisner, Adler and Hagen. Further we will be exploring the exciting world of Commedia dell'Arte and its legacy in contemporary performance. Improvisation in Commedia is an excellent tool to expand the student's physical vocabulary, stamina, space awareness and understanding of tempo-rhythm and comic timing. The first year also includes a visit to the Viennese Zoo, where the students will study animals, exploring behaviours, physicalities and characterisations, which will open them up to different layers of character and stretch boundaries and diminish inhibitions.

“Die Kamera lügt nicht.” Diese Wahrheit entdecken die Studierenden im Camera Acting Kurs. Durch die praktische Arbeit an Monologen und Szenen vor der Kamera, werden Szenenanalyse, Vorbereitung, Vorstellungskraft und andere Techniken trainiert, die im Kino und Fernsehen zum Einsatz kommen, um glaubwürdiges Verhalten unter fiktionalen Umständen zu erzeugen. Gemeinsames Sichten und Besprechen des aufgenommenen Materials schult den Blick für alle Elemente, die authentisches Spiel ausmachen.

Ziele sind: das Kennenlernen von Differenzierungsmöglichkeiten und ihre Umsetzung; das Kennenlernen und der Gebrauch medienspezifischer Darstellung im Filmbereich, der Erwerb von Kenntnissen in den Bereichen Technik, Licht und Filmkommandos, Einführung in die Drehbuchtechnik, Erarbeitung eigener Drehbuchszenen sowie ihre filmische Umsetzung. Kamerabewußtsein ( Einstellungen: Totale, Halbtotale, Close-Up, etc.).

Es wird in Kleingruppen gearbeitet und die Studierenden werden im Bereich Atmung, Stimme und Sprechen an die Grundlagen des Faches herangeführt. Ziel Ist: die professionelle, berufsbezogene und reflektionsorientierte Schulung von Atem, Stimme und Artikulation. Sie werden in die Grundlagen von Atmung, Körper-, Stimm- und Sprecherlebnis eingeführt. Das Finden der eigenen Stimme, der Atemkraft und des Atemrhythmus, ein Verständnis für Funktion und Einfluss des Atemapparats im physischen Sinne sowie Grundlagen von Artikulation und Hörvermögen bilden das Ziel des 1.+2. Semesters.

Die Sprache als sozialisierten Teil der eigenen Persönlichkeit zu begreifen, die Einheit von Körperausdruck, Sprechausdruck und den Einsatz von Atmung und Spannung zu erkennen, gehört zu den grundlegenden Zielen des Unterrichts. Entwicklung und Sicherung medienspezifischer Stimm-/Sprechkompetenz insbesondere unter den Aspekten der Publikationsformen und -normen des Theaters und des Films bzw. Fernsehens.

Im 1. Semester werden Sie an die einfachen Taktarten (2/4, 3/4 und 4/4) und Rhythmen ebenso wie grundsätzliche Kenntnisse der Atemtechnik und Tongebung herangeführt. Intonationsübungen, Rhythmusübungen, Atemübungen, Einsingübungen, bewusster Einsatz und Kenntnis des gesamten Gesangsinstruments, Resonanzübungen mit gesprochenem und gesungenem Text, einfache technische Übungen zur Entwicklung der Stimme, Einstudierung einfacher Lieder in Dur und Moll in geringem Tonumfang, bewusste Vorbereitung für den Vortrag von Dichtung und Musik, ferner: gesangliche Übungen/Gehörübungen, Harmonielehre (der singende Schauspieler), Grundlagen der klassischen Notation.

Im 2. Semester erleben Sie erweiterte Intonationsübungen, Beherrschung komplizierterer Rhythmen, Ausbau der Atemübungen, ausgedehntere Einsingübungen, Einstudierung von Liedern mit größerem Tonumfang, detailliertere Beschäftigung mit musikalischen Begriffen, erweiterte Übungen zur Stimmentwicklung, Einstudierung von neuen Liedern verschiedenen Charakters, intensivere Beschäftigung mit den musikalisch-literarischen Inhalten; ferner: solistisches Singen, Einführung in Gestaltungs- und Interpretationsmöglichkeiten.

Schwerpunkte liegen bei der Einführung in Körperbewusstsein, Beweglichkeit, Körperbeherrschung und Bühnenausstrahlung. In Bewegungslehre wird ebenfalls auf die Vielschichtigkeit und Inhalte eines Textes eingegangen. Wie steht den Körper im Bezug zum Raum und Situationen? Was erzählt ein Text wirklich und wie kann man ihn als Schauspieler umsetzen? Wie viele Möglichkeiten bietet der Text an, um die Figur in den ganzen Körper zu übertragen und entfalten zu können?
Tanz Improvisation. Bühne Aktion- Reaktion.

Die Studierenden lernen Bedingungen des körperlichen Spiels auf der Basis von Aktion, Reaktion, Entscheidungsfähigkeit und Verantwortung. Freispielung und Weitung der Gelenke, Grundtechniken Stage-Combat (waffenlos), das Einfügen der neu erlernten Combat-Techniken in selbsterstellte kurze Szenen (Thema: Gegenwartsgewalt). Richtige Körperlichkeit unter verschiedenen Bedingungen darstellen: Schmerz, körperliche Behinderungen, an unterschiedlichsten Körperstellen.

Aufbauend wird der Schwerpunkt in Bein-Armstellungen, Waffenpositionen, Stoßübungen, einfache Angriffs- und Verteidigungstechniken gelegt. Balance/ Feinmotorik; effektives Atmen; Konzentration; Lösen von Spannung. Erlernen der Grundbegriffe, Falltechniken, Atem- und Bewegungslehre. Bühnenkampf - waffenlos / Schlagtechniken/richtiges reagieren in unterschiedlichen Combatsituationen unter Berücksichtigung des darzustellenden Charakters - von einfachen Bewegungsabfolgen bis zu längeren choreographierten Sequenzen, Förderung von Timing, Tempo, Aktion- und Reaktionsabläufen unter Einbeziehung von erlernten Roll- und Falltechniken.

Schriftliches auseinandersetzen mit Klassischen und Modernen Theaterstücken.
Das Verfassen einer schriftlichen Arbeit geschieht über verschiedene Stufen und ist ein individueller Denk- und Schreibprozess, der im 1. Studienjahr als Gruppenarbeit (3-4 Studenten, freie Wahl) durchgeführt wird. Allerdings gelten dabei bestimmte inhaltliche und formale Kriterien, die sich zwar je nach Fachrichtung oder Wissenschaft unterscheiden, denen aber gewisse allgemein gültige Regeln zu Grunde liegen. Es soll der Fokus auf den inhaltlichen, geschichtlichen und politischen Hintergründe des gewählten Theaterstücks gerichtet werden.
Das zweite Kapitel soll sich mit zwei bis drei von Ihnen gewählten Hauptfiguren befassen.

Einführung in Castings und E-Castings. Was sind die technischen Mindestanforderungen, wie hinterlasse ich einen bleibenden Eindruck, wie kann ich erkennen, wonach der Caster eigentlich sucht? Eines der wichtigsten Instrumente dazu bildet die Dramaturgielehre — wie ist ein Drehbuch überhaupt aufgebaut, wie ist eine Szene aufgebaut, wie ist ein Dialog aufgebaut? Wie werden überhaupt Charaktere erschaffen, wo sind die Spannungsbögen, wo ist der emotionale Aufbau. Die Schüler schreiben danach eigene Szenen, die dann ebenfalls gespielt werden; auf diese Weise erhalten sie direkten Einblick, wie eine Szene von Anfang an geplant war. Den Abschluss bildet das Mock Casting, bei dem die Schüler vor einem ihnen unbekannten Caster eine Szene spielen müssen.

2.
STUDIENJAHR

Ziele im 3. und 4. Semester sind: Der Erwerb von Kenntnissen und Einsatzmöglichkeiten individueller schauspielerischer Mittel, der figuralen Entwicklung der Figur, Gestaltungsmöglichkeiten offener und geschlossener, insbesondere klassischer und Epochen offener Texte. Umgang mit Extremsituationen, der Veröffentlichung von Person, Text und Situation, die Nutzung der Interpretationsvarianten von der englischen in die deutsche Sprache, die Entwicklung schauspielerischer Konzentration und Kondition. Ein wesentliches Ziel dieser Lehrveranstaltung soll sein, dass die Studierenden den von ihnen erarbeiteten Figuren Raum geben und eine eigene Identität entwickeln. Dies geschieht zunächst über genaues Lesen und Verstehen des Textes (z.T. durch Analyse, Interpretation). Die Studierenden sollen sich nicht äußerlich ein Bild von den Figuren machen, nicht in Klischees verfallen, sondern den Figuren „zuhören“, versuchen, sie zu verstehen und ihnen Raum geben, um überraschend neue Dinge zu entdecken. Ziel ist es auch, sich der darzustellenden Figur über das Hinhören und Verstehen voll anzuvertrauen.

Schwerpunkt steht in der Entwicklung schauspielerischer Konzentration und Kondition. Verlässlichkeit, Wiederholbarkeit, Stabilität und Genauigkeit werden trainiert. Jedes Ensemblemitglied soll seinen eigenen Platz innerhalb des Ensembles finden und behaupten und dabei trotzdem den Teamgeist bewahren und entwickeln (die Freude am gemeinsamen Erarbeiten und Erforschen einer Geschichte, eines Stückes, und am Austausch, der dabei entsteht!). Die Studierenden lernen die Verantwortung für das Gesamte zu übernehmen. Sie werden erste Erfahrungen im Einsatz der eigenen Mittel bei der Arbeit vom Rollenfragment zur Rolle, von der Rolle zum Stück machen.
An einem, oder mehreren kurzen Stücken, oder einer szenischen Collage von Einzelszenen, die in einem dramaturgischen Zusammenhang stehen, wird geübt: Rollen-, Szenen-, Situations- und Stückanalyse; Zusammenhänge und Entwicklungen der Figur werden aufgezeigt; Beziehungen geklärt; Räume ge- und erfunden. Verschiedene Methoden aus allen Bereichen des Studiums werden in der Arbeit erprobt. Die individuellen Fähigkeiten jedes einzelnen Studierenden sollen hier mit Spaß eingesetzt werden. Die bisher erworbenen Fertigkeiten werden schöpferisch und fantasievoll genutzt und in die Ensemblearbeit integriert.

Focusing on the students' ability to use the moment-to-moment give and take that makes the storyline being told believable, fresh and compelling. Developing and comprehending the analysis and synthesis of a script are as important as focusing on the moment as the scene unfolds. The students will be encouraged in their own working process of developing their character's point of view and motivation by trying out several different excercises and varying styles.

Für den nachhaltigen Erfolg eines Schauspielers/einer Schauspielerin ist nicht nur die fachliche Kompetenz entscheidend. Maßgeblich sind im ersten Schritt die innersten Überzeugungen und Glaubenssätze, die Klarheit der Ziele und Visionen, die zu intrinsischer Motivation, Leistungsfähigkeit und strukturiertem (Selbst-)Management führen.

„(Selbst-)Marketing“ umfasst alle Bereiche, die für die Vermarktung des darstellenden Künstlers/der Künstlerin relevant sind. Das Fundamt dafür liegt in der Entwicklung der Marke „ICH“.

Vertiefung der sprachlichen Mittel. Diese richtig einsetzen und auf unterschiedlichsten Aufnahmetechniken und Mikrofonen umsetzen. Übungen und Schwerpunkt liegt im sprachlichen Umgang des Mediensprechens (Hörspiel, Radiosprechens, Moderation, Voice Over u. a.) Erweiterung der Kompetenzen im Umgang mit den technischen Voraussetzungen und ihren Einrichtungen.

Wiederholung und Weiterführung.Es wird ein Live Casting mit einem Anspielpartner simuliert. Am zweiten Tag sehen sich die Schüler die Online Einreichungen für ein E-Casting an, um zu sehen, ob sie einen bleibenden Eindruck hinterlassen hätten — und sie aus der Masse haurausgestochen hätten.

Wir bauen auf dem bisher Erlernten auf und vertiefen die Praxis des Kameraschauspiels. Neue Monologe und Szenen, diesmal in englischer Sprache, stellen Studierende vor neue Herausforderungen. Nicht nur englische Sprachkenntnisse werden dabei trainiert, sondern vor allem die Sprache des Kameraschauspiels, welches sich aus zwei Komponenten zusammensetzt: ein glaubwürdiges, authentisches Verhalten unter fiktiven Umständen vor der Kamera erzeugen, sowie einen Konflikt mit anderen Figuren (vorgestellt oder verkörpert durch Schauspielpartner) erleben, um so die eigene Figur zu verwirklichen und die Geschichte der Szene zu erzählen. Gemeinsames Sichten des gefilmten Materials führt zu einer Auseinandersetzung der Studierenden mit ihrer eigenen Arbeit sowie Kommunikation über glaubwürdiges, präzises und packendes Verhalten vor der Kamera.

Grundkenntnisse für das Schauspiel vor der Kamera werden vorausgesetzt. Eine Szene vor der Kamera lebt aber nicht von ein paar kleinen Augenblicken, die glaubhaft und natürlich waren — der gesamte Aufbau muss in sich stimmig sein, damit der Zuseher beim Darsteller bleibt, und zwar für jede Sekunde und jeden Augenblick. Die Schüler lernen hier, eine Szene als gesamtes zu sehen, den dramaturgischen Bogen zu erkennen und erst dann den Charakteren Leben einzuhauchen.

Lernziel ist die Fortsetzung der Weiterentwicklung stimmlicher und sprecherischer Ausdrucksmittel mit dem Ziel erhöhter und direkter Emotionalisierung für eine Figur auf der Bühnenebene. Vertiefung und Weiterentwicklung der Resonanzräume bzw. optimale Nutzung derselben sowie des Stimmvolumens und persönlichen Klangspektrums; Festigung der Stimmstütze, Fokussieren der Stimme, Einsetzen der Stimm- und Klangfarben, sowie Variieren der Lautstärke von Flüstern bis Schreien ohne Druck auf den Kehlkopf oder die Sprechmuskulatur auszuüben; Kompetenz erlangen, dass Stimme, Ausdruck und Bewegung eine Einheit sind; Spannung halten; Erkennen des inneren Tempos, Steigerung der Intensität und wie man Pointen setzt; Übungen mit vorgegebenen Texten, sowie freies Sprechen.

Aufbauende technische Übungen zum Ausbau des ganzen Instruments zu seiner funktionellen Vollständigkeit; Einstudierung von Liedern verschiedener Stilarten/Stilrichtungen; interdisziplinär:Partnerbezogene Übungen, musikalische Umsetzung mit dem Körper, rhythmische situative Umsetzung. Im Gruppen- oder Sologesang werden unterschiedliche musikalische Stilelemente trainiert. Zum Abschluss des 4. Semester findet ein öffentlicher Chanson-Abend statt.

Wie viele Möglichkeiten bietet der Text an, um die Figur in den ganzen Körper zu übertragen und entfalten zu können? Was erzählt ein Text wirklich und wie kann man ihn als Schauspieler umsetzen. Rollengestaltung: philologische Analyse des dramatischen Textes (z. B. den Subtext nachforschen, um den Haupttext besser verinnerlichen zu können). Stimme Arbeit (Stimmenaufbau, Projektion im Raum) in Zusammenhang mit dem Körper. Weiterführend Improvisationstanz und Bühne Aktion- Reaktion

Ziel ist es Bewegungsabläufe kreativ weiterzuentwickeln und spezialisieren. Perfektion der nonverbalen Etüden. Aufgaben in unterschiedlichen Fall-, Stunt-, Waffensituationen können eigenständig vorbereitet und umgesetzt werden. Außergewöhnlichen Anforderungen auf der Bühne und im Film, die Mut und Risikobereitschaft erfordern, sollen erfolgreich gemeistert werden.

3.
STUDIENJAHR

Als eigenständige Produktion (4 Wochen) werden gemeinsam die Showreels produziert. Studenten übernehmen die Verantwortung in den verschiedenen Bereichen, z.B. der Produktionsleitung, Regie-/Kameraassistent ect..
Unsere Studierenden können sich am Ende der Ausbildung auch unter extremen Bedingungen (Nachtdreh/lange Wartezeiten/Witterung), auf das Erlernte sowie den Set-Regeln verlassen. Dadurch kann ohne Ablenkung der Fokus ganz auf die „Authentizität“ der Rolle gerichtet werden.

Unsere Studierenden erhalten zu Rollen-Szenen- und Monologarbeit auch EZU (Einzelunterricht), um optimal auf die Anforderungen der Diplomprüfung vorbereitet zu sein.
Die Beziehungen und Konflikte der Figur (unter Berücksichtigung ihres sozialen, gesellschaftlichen und politischen Hintergrundes) und ihrer Entwicklung innerhalb der Szene und des Stückes werden erforscht, ihre Motivation zum Handeln ergründet. Das heißt, über das Textverständnis und die sprachliche Bewältigung der Szene, die Vorgänge und Konflikte zu erfassen, die unterhalb der Textebene angesiedelt sind, Gefüge orten und ihre Beziehung zu anderen Figuren analysieren. Räumlich-szenische Entsprechung für diese Vorgänge finden und sein/ihr Verständnis der Rolle und deren Beziehungen in Lese- und Bühnenproben zu überprüfen bzw. zu vertiefen. Schließlich wird ein szenischer Entwurf bis zur Präsentation durchgearbeitet und ausformuliert, so dass am Ende der Arbeit ein hohes Maß an Inhaltsdichte in der szenischen Umsetzung erreicht wird.

Als Abschluss wird eine Theaterproduktion (5 Wochen Probezeit) auf die Bühne gebracht und öffentlich aufgeführt.

In this condensed two week course the students will concentrate on gaining theoretical and practical experience in movement improvisation introducing Motion Capture. The students will refine their previously developed understanding of Commedia dell'Arte and Animal Studies and harness themselves for their performance.

Aufbauend zum Thema „Erfolg eines Schauspielers/einer Schauspielerin“ - Ziel des Trainings ist die Bewusstmachung und Überprüfung der innere Überzeugungen, Glaubenssätze und Motivationen, sowie das Benennen bzw. Strukturieren der Ziele. Hierzu erhalten die Darsteller/-innen Tools und Techniken, die praktisch anwendbar sind, zeitgleich geht es um die Erarbeitung und Vermittlung von Lösungskompetenzen, die im Berufsalltag eines Schauspielers/einer Schauspielerin auftreten.

Lebensläufe, Fotos, Showreel, Website, Bewerbungen, Castings, Agenturen, Netzwerken, Umgang mit soziale Medien, Bühne vs. TV/Film. Darüber hinaus werden Inhalte zu Sen soft-skills: Bühnenetiquette und Basiswissen „Kommunikation“ vermittelt.

Schwerpunkte liegen bei der Einführung in Eigensynchron und Lippensynchronität - Ziel ist die Vertiefung und Erweiterung der sprachlichen Differenzierung auf der Grundlage kritischer, eigenständiger sowie szenischer Bedingungen und Anforderungen.Beginnend mit kurzen Takes. Trotz Studioatmosphäre die sprachliche, schauspielerische Emotion wieder aufleben zu lassen. Lippensynchronität, gestischer Einsatz von stimm – sprachlichen Mitteln. Atembalance: Professioneller Umgang mit Bild und Mikro mit der neuen Spiel-Sprechsituation.

Wiederholung und es wird den Schülern der letzte Schliff für E-Castings und Castings verliehen.

Weiterführung der stimmlichen Originalität und unterschiedlichen Dialekten. Die Studierenden wenden diese auf ihre vorbereiteten Monolog- Szenen- und Ganzrollen an, um sich auf ihre bevorstehende Diplomprüfung bei der Paritätischen vorzubereiten.

Studien
Abschlüsse

Studienabschlüsse an der filmacademy

Unsere Studenten schließen nach einem erfolgreichen dreijährigen Vollzeitstudium die Ausbildung mit dem zusätzlichen Schauspiel-Diplom durch die paritätische Prüfungskommission ab.

Das Studium "Bühnenschauspiel" wird mit der Diplomprüfung durch die paritätische Kommission abgeschlossen. Die Berufsbezeichnung "Diplomschauspieler" ist dem Magister-Diplom, der staatlichen Kunstuniversität gleichgestellt.

Der Bereich "Filmschauspiel" wird mit den „Showreels“ als Diplomprüfung der filmacademy abgeschlossen.

Unsere Absolventen (fließendes Englisch) haben die Möglichkeit, sich an der Guildford School of Acting in England für die Aufnahmeprüfung eines weiterführenden Masterstudiums anzumelden. Dafür muss man eine abgeschlossene und von der Guildford School anerkannte Ausbildung vorweisen können.

Treffen Sie uns bei einem kostenlosen Info-Abend am 18.12.2019!

Kostenloser Schauspiel-Workshop

16.30 -17:30 Uhr

Übungen für Spontaneität und Konzentration. Freude am Spielen entwickeln, Hemmungen lösen, persönliche Mittel des Spiels entdecken.

Info-Abend Beginn

18.12.2019: 17:45 – 18:45 Uhr

Holen Sie sich von einem Dozenten oder der Leitung Vorsprech-Tipps und Programminhalte.

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